
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Jessica Weber Coaching
Stand: April 2026
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Jessica Weber Coaching, Jessica Weber, Schloßstraße 84, 70176 Stuttgart (nachfolgend „Anbieterin“) und den Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kund:in“) über Coaching‑, Paarberatungs‑ und Begleitungsleistungen. Dies gilt insbesondere für die Programme Re:Couple (12 Wochen) und Re:Connect (6 Wochen) sowie für Einzel‑ und Paarsitzungen.
Abweichende Geschäftsbedingungen der Kund:innen finden keine Anwendung, es sei denn, die Anbieterin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform (z. B. per E‑Mail) zu.
Kund:in im Sinne dieser AGB kann Verbraucher:in (§ 13 BGB) oder Unternehmer:in (§ 14 BGB) sein.
2. Leistungsgegenstand und Abgrenzung
Die Anbieterin erbringt Coaching‑, Paarberatungs‑ und Begleitungsleistungen im Bereich Beziehung, persönliche Entwicklung und Lebensgestaltung. Gegenstand und Umfang der Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website, aus schriftlichen Informationen (z. B. E‑Mails) sowie aus der individuell getroffenen Vereinbarung zwischen den Parteien.
Die Leistungen werden derzeit grundsätzlich online per Videokonferenz (Zoom) erbracht. Präsenztermine können zukünftig optional angeboten werden. Ein Anspruch auf Durchführung in Präsenz besteht nicht.
Umfang, Dauer, Anzahl der Sitzungen, zeitlicher Rahmen sowie die Vergütung werden individuell vereinbart und der Kund:in im persönlichen Gespräch erläutert. Verbindlich werden diese Konditionen mit der Annahmebestätigung in Textform und/oder durch Terminbestätigung sowie Rechnungsstellung.
Coaching, Beratung sowie Paartherapie sind Prozesse der Reflexion, Klärung und Weiterentwicklung. Sie ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung und stellen keine Heilbehandlung im medizinischen Sinne dar, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde. Die Anbieterin gibt kein Erfolgsversprechen ab; ein bestimmtes Ergebnis kann aufgrund der individuellen Voraussetzungen und der Eigenverantwortung der Kund:innen nicht garantiert werden.
Die Anbieterin behält sich vor, Anfragen abzulehnen oder eine Zusammenarbeit zu beenden, wenn eine verantwortungsvolle Durchführung nicht möglich ist. In solchen Fällen wird – soweit möglich – auf geeignete externe Anlaufstellen hingewiesen.
3. Vertragsschluss
Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Kontaktaufnahme.
Ein Vertrag kommt zustande, wenn die Kund:in eine Buchung oder Anfrage (z. B. per E‑Mail, Kontaktformular oder Terminlink) stellt und die Anbieterin diese in Textform bestätigt oder einen Termin verbindlich bestätigt und/oder eine Rechnung stellt. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses individuell vereinbarten Konditionen.
Ein Anspruch auf Abschluss eines Vertrags oder Teilnahme an einem Programm besteht nicht. Die Anbieterin behält sich vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
4. Preise, Rechnung und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich als Endpreise, sofern nichts anderes ausdrücklich ausgewiesen ist. Eine Umsatzsteuer wird nur ausgewiesen, wenn eine Umsatzsteuerpflicht besteht.
Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich per Rechnung in Form eines PDF‑Dokuments per E‑Mail. Der Rechnungsbetrag ist ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum zur Zahlung fällig, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
Ratenzahlungen werden nur angeboten, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist. Auch bei Ratenzahlung bleibt der Gesamtbetrag geschuldet; eine Teilbuchung einzelner Sitzungen oder Programmteile ist damit nicht verbunden.
Bei Programmen und Paketen (z. B. Re:Couple, Re:Connect) handelt es sich um Gesamtleistungen mit individuell vereinbartem Umfang. Die Buchung erfolgt nicht sitzungsweise, sondern als zusammenhängendes Gesamtangebot. Eine ordentliche Teilkündigung einzelner Sitzungen innerhalb eines gebuchten Programms ist ausgeschlossen. Gesetzliche Verbraucherrechte, insbesondere das Widerrufsrecht, bleiben hiervon unberührt.
Gerät die Kund:in in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen. Die Anbieterin ist berechtigt, nach erfolgloser Mahnung die weitere Leistungserbringung bis zum Ausgleich offener Beträge zurückzustellen, sofern dies unter Berücksichtigung der Interessen beider Seiten angemessen ist.
5. Durchführung der Leistung (Online‑Setting)
Online‑Sitzungen werden derzeit über Zoom oder ein vergleichbares Videokonferenzsystem durchgeführt. Die Kund:innen sind selbst verantwortlich für eine geeignete technische Ausstattung sowie für eine störungsfreie und vertrauliche Umgebung.
Eine Aufzeichnung von Sitzungen erfolgt nicht. Abweichendes gilt nur, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde und alle betroffenen Personen vorher in Textform eingewilligt haben.
Begleitmaterialien, wie etwa E‑Mails mit Hintergrundinformationen, Übungen oder Reflexionsimpulsen, dienen der Unterstützung des Prozesses. Sie stellen keine eigenständige digitale Hauptleistung dar. Ein Anspruch auf bestimmte Inhalte oder eine bestimmte Frequenz besteht nur, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde.
6. Terminabsagen, Umbuchungen und Verfall
Einzel‑ oder Paarsitzungen können bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin in Textform (E‑Mail ausreichend) kostenfrei verschoben werden, sofern ein Ersatztermin im vereinbarten Zeitraum möglich ist.
Bei einer Absage weniger als 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen wird das vereinbarte Honorar fällig, es sei denn, die Kund:in weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Bei Programmen mit festem zeitlichen Rahmen bemüht sich die Anbieterin, versäumte Termine nach Möglichkeit nachzuholen. Ein Anspruch auf beliebige Nachholtermine besteht nicht. Ist ein Nachholen organisatorisch nicht möglich, kann ein Termin verfallen, ohne dass hieraus ein Anspruch auf Erstattung entsteht, sofern die Leistung grundsätzlich vertragsgemäß angeboten wurde.
Muss die Anbieterin einen Termin aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit) absagen oder verschieben, wird ein Ersatztermin angeboten. Ist dies nicht möglich, werden bereits bezahlte, noch nicht erbrachte Leistungen erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht, soweit gesetzlich zulässig.
7. Mitwirkungspflichten und Eigenverantwortung
Coaching und Beratung sind kooperative Prozesse. Die Kund:innen tragen die Verantwortung für die Umsetzung von Impulsen in ihrem Alltag und treffen Entscheidungen eigenverantwortlich.
Die Kund:innen verpflichten sich, relevante Informationen wahrheitsgemäß mitzuteilen, soweit dies für die Begleitung erforderlich ist, und über Umstände zu informieren, die die Zusammenarbeit wesentlich beeinflussen können.
8. Urheberrecht und Nutzungsrechte
Sämtliche Unterlagen, Texte, Konzepte, Übungen und Materialien, die im Rahmen der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden, sind urheberrechtlich geschützt. Die Kund:innen erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur eigenen Verwendung.
Die Weitergabe, Vervielfältigung, Veröffentlichung oder öffentliche Zugänglichmachung – auch auszugsweise – ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin in Textform untersagt.
9. Vertraulichkeit
Die Anbieterin behandelt alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen Informationen vertraulich.
In Gruppensettings verpflichten sich alle Teilnehmenden, ebenfalls vertraulich mit persönlichen Informationen anderer Teilnehmender umzugehen.
Gesetzliche Offenbarungspflichten bleiben unberührt.
10. Haftung
Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sogenannte Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Eine weitergehende Haftung besteht nicht, soweit gesetzlich zulässig.
Die angebotenen Leistungen erfolgen im ambulanten, planbaren Rahmen und dienen der reflektierenden, begleitenden Arbeit mit persönlichen, emotionalen und beziehungsbezogenen Themen. Sie umfassen keine Akut‑, Notfall‑ oder Krisenintervention und ersetzen keine stationäre, psychiatrische, psychologische oder notfallmedizinische Versorgung.
Die Anbieterin ist nicht verpflichtet, eine sofortige Hilfeleistung in akuten Krisen‑ oder Notfallsituationen zu erbringen. Bei akuten psychischen Krisen, insbesondere bei bestehender Eigen‑ oder Fremdgefährdung, sind die Kund:innen verpflichtet, unverzüglich geeignete externe Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen.
Geeignete Anlaufstellen sind insbesondere:
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der Notruf 112
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der psychiatrische Bereitschaftsdienst
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die TelefonSeelsorge (Deutschland) unter 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123
Die Verantwortung für die Inanspruchnahme geeigneter Hilfe in Krisen‑ oder Notfallsituationen liegt bei den Kund:innen. Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für Schäden, die daraus entstehen, dass empfohlene Hilfs‑ oder Notfallangebote nicht oder nicht rechtzeitig in Anspruch genommen werden.
Für technische Störungen, Ausfälle oder Unterbrechungen (z. B. Internetverbindung oder Videokonferenzsoftware), die außerhalb des Einflussbereichs der Anbieterin liegen, wird keine Haftung übernommen.
11. Widerrufsrecht für Verbraucher:innen
Verbraucher:innen haben bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss eine eindeutige Erklärung (z. B. per E‑Mail oder Brief) an Jessica Weber Coaching, Schloßstraße 84, 70176 Stuttgart, E‑Mail: coaching@jessica-weber.com, gesendet werden.
Im Falle des Widerrufs erstattet die Anbieterin alle erhaltenen Zahlungen unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab Eingang des Widerrufs. Für die Rückzahlung wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Verlangt die Kund:in ausdrücklich, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, so hat die Kund:in im Falle eines Widerrufs Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen zu leisten. Der Wertersatz entspricht dem Anteil der bereits erbrachten Leistungen im Verhältnis zum Gesamtumfang der vereinbarten Leistung.
12. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Für Verbraucher:innen gilt der gesetzliche Gerichtsstand. Für Kaufleute und Unternehmer:innen ist Gerichtsstand Stuttgart.
Vertragssprache ist Deutsch.
Die EU‑Kommission stellt eine Plattform zur Online‑Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr/. Die Anbieterin ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.