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„Struktur trifft Tiefe“
– mein Weg in die traumaorientierte Beziehungsarbeit

Mich haben komplexe Systeme schon immer fasziniert – beruflich wie menschlich. Meine berufliche Laufbahn begann als Entwicklungsingenieurin und technische Projektleiterin.
Struktur, Analyse und lösungsorientiertes Denken sind mein berufliches Fundament. Doch während ich komplexe technische Systeme verstand, wurde mir klar: Beziehungen sind mindestens genauso komplex – nur oft weit weniger durchdacht.

Gerade bei Menschen, die viel leisten, Verantwortung tragen und gewohnt sind, Probleme zu lösen, bleiben Beziehungsthemen oft lange unbeachtet. Nicht aus Mangel an Fähigkeit – sondern aus Zeitdruck, Stress und erlernten Schutzmustern.

Ein persönlicher Umbruch im Jahr 2020 hat meinen Blick auf Beziehungen noch einmal vertieft. Nicht als Bruch mit meinem bisherigen Weg, sondern als Weiterentwicklung: Ich begann, Beziehung nicht mehr nur zu erleben, sondern systematisch zu verstehen.

Heute unterstütze ich als Paartherapeutin (HP Psych.).
High-Performer-Paare, die beruflich und privat hohe Ansprüche an sich selbst haben – und die ihre Beziehung nicht opfern, sondern tragfähig, klar und erwachsen gestalten wollen. 

Der Kern meiner Arbeit ist, das sichtbar zu machen, was unter der Oberfläche wirkt:

  • individuelle Prägungen und Bindungsmuster

  • Stress‑ und Schutzreaktionen im Beziehungs- und Nervensystem

  • unausgesprochene Bedürfnisse und Erwartungen

 

Ich begleite reflektierte Paare dabei, die Ursachen ihrer Konflikte zu verstehen und nachhaltig zu verändern
Mit der analytischen Klarheit einer Ingenieurin.

Mit der Empathie und psychologischen Tiefe einer Paartherapeutin.

TRAUMA 
& BEZIEHUNG

Jeder Mensch bringt Erfahrungen aus seiner Vergangenheit mit – Erfahrungen, die prägen, wie Nähe entsteht, wie Konflikte erlebt werden und wie Beziehung gestaltet wird.

Gerade unsere frühen Bindungserfahrungen hinterlassen Spuren. Unsere Eltern haben, so sehr sie sich auch bemüht haben, eigene Bedürfnisse und Grenzen, die sie nicht immer perfekt mit unseren vereinen konnten. Diese kleinen und großen Verletzungen gehören zur menschlichen Entwicklung dazu. Spannungen zwischen Nähe, Schutz und Anpassung gehören zum Menschsein.

Viele Paare merken erst rückblickend, wie sehr diese frühen Prägungen ihr heutiges Verhalten beeinflussen: wie leicht man sich zurückzieht, kontrolliert, anpasst oder kämpft – obwohl man eigentlich Nähe sucht. Das sind keine Zeichen fehlender Liebe oder mangelnder Kompatibilität. Es sind unbewusste Muster, die einst sinnvoll waren und heute Verbindung erschweren können.

Gemeinsam schauen wir darauf, welche dieser alten Geschichten und Strategien eure Beziehung prägen – und was ihr heute nicht mehr braucht. Wenn diese Muster bewusst werden und integriert werden können, entsteht etwas Neues: mehr innere Freiheit, mehr emotionale Klarheit und eine tiefere, authentischere Verbindung miteinander.

Es geht dabei nicht darum, im Alltag reibungslos zu funktionieren. Sondern darum, eine Beziehung zu gestalten, die trägt – auch unter Druck. Eine Verbindung, die lebendig ist, ehrlich, belastbar und mit den Jahren an Tiefe gewinnt.

Image by Christopher Gower

QUALIFIKATIONEN

  • Ausbildung zur Paartherapeutin (Schematherapie, EFT, ACT)
    - Institut für Integrative Paartherapie IFIP (2026)

  • Heilpraktikerin für Psychotherapie (2026)

  • Ausbildung zur Traumatherapeutin (2024)
    -Europäische Gesellschaft für Traumatherapie und EMDR e.V. ​

  • ​Ausbildung für traumaorientierte Aufstellungsprozesse & Gruppencoachings (2023)

  • Ausbildung in traumasensiblem Beziehungscoaching (2022)

  • NLP Practitioner (2020) & Master (2022) + Meta-Motivationsprogramme (2021) - Society of NLP

  • M. Eng. Mechatronik (2018)​

Society of NLP
Europäische Gesellschaft für Traumatherapie e.V.
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